Kritik an der Kulturförderung
Die Verfassung des Kantons Graubünden, das Kulturförderungsgesetz sowie die Kulturförderungsverordnung geben den inhaltlichen Handlungsrahmen für das Kulturförderungskonzept vor, welches im Herbst zum zweiten mal verabschiedet werden soll. Wahnsinn. Der Kanton Graubünden hat also ein Kulturförderungsgesetz sowie eine Kulturförderungsverordnung und ein Kulturförderungskonzept seit zwei Jahre zusätzlich.
Kulturförderung ist umstritten weil sie Staatskünstler heranzieht, also die Künstler in Abhängigkeit setzt von Wohlgefallen der Regierenden.
Ein Künstler, der Kunstwerke zur Förderung einreicht, die Kritik üben an den extremen Corona-Zwangsmaßnahmen, die Peter Peyer wollte (er forderte die schärfsten Coronamaßnahmen der Schweiz für Graubünden) dürfte es zumindest schwer haben, in den Genuß einer Kulturförderung zu kommen.
Trotzdem wird die Kulturförderung immer weiter mit Steuergeldern ausgebaut. Zudem fragt sich bei der staatlichen Einmischung natürlich auch: Welche Kultur soll gefördert werden? Woke-Kunst oder Ländler-Musik?
Alles in Allem wäre es am besten, der Staat läßt die Kunst frei sein und hält sich einfach raus.
Remo Maßat

