Waldsterben? Von wegen!

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Manche erinnern sich noch, wie sie in der Schule eingebläut bekamen, daß das Waldsterben dafür sorgen werde, daß sie als Erwachsene keinen Wald mehr haben werden.

Die staatliche deutsche Bundespost machte Staatspropaganda und gab eine alarmierende Panikmache-Briefmarke zum Waldsterben heraus.

Die staatliche deutsche Bundespost machte Staatspropaganda und gab eine alarmierende Panikmache-Briefmarke zum Waldsterben heraus.

Das war in den 80er-Jahren, damals wurden die Grünen groß.

Doch das genaue Gegenteil ist der Fall. Es gab kein und gibt kein Waldsterben.

Sondern schon seit langem gibt es in Deutschland ein massives Problem mit Verwaldung. Noch mehr aber in der Schweiz, namentlich in Bergkantonen wie Graubünden.

Erstaunlich, daß der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht des bündnerischen AWN (Amt für Wald u. Naturgefahren) nicht auf die Thematik eingeht.

Übrigens war das Waldsterben etwas, was es nur im deutschsprachigen Raum gab damals.

In vielen anderen Ländern weltweit gab es dafür nichtmal ein Wort. So sagten die Franzosen “Le Waldsterben”, weil sie kein Wort dafür hatten.

Der Bundesrat möchte übrigens die einheimische Holznutzung verstärken, um der Verwaldung entgegenzuwirken.

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