Steuergelder für Erhalt von Trockenmauern

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Für die Renovation von Trockenmauern spricht die Regierung für das Jahr 2018 einen Kantonsbeitrag von rund 494 000 Franken aus dem Landeslotterie-Fonds.

Im Jahr 2018 sollen in Albulatal (Alvra, Bergün, Filisur, Surses), Andeer, Arosa, dem Puschlav (Poschiavo, Brüsc), dem Domleschg (Paspels), im Schams (Donat, Andeer, Casti-Wergenstein), der Bündner Herrschaft (Jenins), im Churer Tal (Haldenstein), der Surselva (Laax, Safiental), der Region Landquart (Malans, Trimmis, Zizers), im Unterengadin (Ramosch, Scuol, Zernez) und im Münstertal (Samnaun) insgesamt rund 1,8 Kilometer Trockenmauern renoviert werden.

Trockenmauern sind in vielen Regionen Graubündens als Grenz- und Stützmauern wichtige Zeugen einer traditionellen Bewirtschaftung.

Trockenmauern bilden zudem häufig bedeutende Lebensräume für Reptilien. Sie haben nicht nur eine hohe kulturhistorische, sondern auch eine hohe ökologische und landschaftliche Bedeutung. Ohne Unterhalt zerfallen viele dieser Mauern.

Zudem sind sie ein Wert für den Tourismus.

Trockenmauer

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