Regierung will Verwaltungsaufwand bei Steuererklärungen reduzieren

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Die Regierung glaubt, die Verwaltungsaufwendungen kürzen zu können, indem sie ein Video von Steuergeldern erstellen ließ.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Seit dem Jahr 2017 bearbeitet die Steuerverwaltung Graubünden die Steuererklärungen der natürlichen Personen in papierloser Form. Ein neues Video der Standeskanzlei zeigt den Steuerpflichtigen auf, wie sie mithelfen können, den Ablauf zu optimieren.

Steuerverwaltung GraubündenIm Jahr 2017 haben 24 000 Steuerpflichtige die Steuererklärung elektronisch eingereicht.

Dies entspricht einem Anteil von 20 Prozent aller primär Steuerpflichtigen. Es wurde festgestellt, daß viele Steuerpflichtige beispielsweise das Quittungsblatt nicht einreichen, was aber zwingend notwendig ist, damit die Steuererklärung als eingereicht gilt.

Ebenso werden noch sehr viele Unterlagen mit Heftklammern/Bostitch versehen oder in gebundener Form dem Verarbeitungszentrum in Chur zugestellt.

Solche Unterlagen müssen dann für den Skännprozeß vorbereitet werden. Dies führt zu Verzögerungen im Verarbeitungsprozeß, was sich bis auf das zeitnahe Prüfen der Unterlagen auswirken kann.

Die Erfahrung hat gezeigt, daß der Verwaltungsaufwand verkleinert werden kann, wenn die Steuerpflichtigen einige wenige Grundregeln bei der Einreichung der Steuererklärung einhalten. In der Wegleitung zur Steuererklärung wird auf einige Punkte für das Einreichen der Steuererklärung hingewiesen.

Mit dem neuen, kurzen und aufschlußreichen Animationsfilm der Standeskanzlei Graubünden sollen noch mehr Steuerpflichtige erreicht werden. Das Video ist ab sofort auf der Webseite der kantonalen Steuerverwaltung (www.stv.gr.ch) und auf dem kantonalen Youtube-Kanal aufgeschaltet.

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