Regierung begrüsst Anpassungen der eidgenössischen Berufsmaturität

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Regierung begrüsst Anpassungen der eidgenössischen Berufsmaturität. (Symbolbild)
Regierung begrüsst Anpassungen der eidgenössischen Berufsmaturität. (Symbolbild)

Die Regierung nimmt Stellung zur Teilrevision der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (BMV). Mit dieser Revision werden die rechtlichen Grundlagen geschaffen, damit Ergebnisse aus Diplomprüfungen in Noten umgerechnet werden können. Diese Umrechnung gilt nicht nur für bestandene Fremdsprachendiplome, sondern auch für nicht bestandene Fremdsprachendiplomprüfungen, sofern diese vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannt sind und nicht länger als drei Jahre zurückliegen.

Die Bündner Regierung begrüsst die Änderungen der BMV. Mit der neuen rechtlichen Regelung hängt die Umrechnung von Leistungen nicht mehr vom Bestehen der Fremdsprachen-Diplomprüfung ab. Dies ermöglicht es, bereits erbrachte Leistungen unter gewissen Voraussetzungen anzuerkennen. Da Fremdsprachendiplome in einem zunehmend international werdenden Arbeitsmarkt an Bedeutung gewinnen, ist diese Anrechnung bildungsstrategisch zu unterstützen.

Die Bündner Regierung erachtet es jedoch als unnötig, einen Zeitraum für die Gültigkeit der Fremdsprachendiplome zu bestimmen. Diese Regelung steht im Widerspruch zum Grundsatz, dass früher erbrachte Bildungsleistungen nicht verfallen sollen. Die Zeitspanne zwischen dem Absolvieren der Sprachdiplome und der Berufsmaturität ist in aller Regel kurz und eine zusätzliche Gültigkeitsbeschränkung von erbrachten Bildungsleistungen nicht zielführend.

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