Neuer Unterhalts-Stützpunkt auf dem Bernina: Bausünde oder Touristenattraktion?

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Ein Churer Architekturbüro bekam den Zuschlag:

Die Bündner Regierung genehmigte aktuelle das Projekt für den Neubau des Tiefbauamt-Unterhaltsstützpunkts auf dem Berninapaß mit Auflagen und spezialrechtlichen Bewilligungen.

Es fragt sich, ob eine neue Bausünde entsteht oder – wie die Regierung findet – ein Ort mit “touristischem Potential”:

Touristisches Potential? (Foto: Bearth & Deplazes, Chur)

Touristisches Potential? (Foto: Bearth & Deplazes, Chur)

Seit 2005 ist die Kantonsstraße über den Berninapaß offiziell ganzjährig offengehalten.

Um den Straßenunterhalt im Winter sicherstellen zu können, sei im Bereich der Paßhöhe ein Unterhaltsstützpunkt unabdingbar, so heißt es, und weiter:

Die aktuell dafür genutzten Bauten und Räume stehen im Privateigentum, sind zu klein und genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr.

Zuschlag bekam Architekturbüro aus Chur

Bereits vor einem Jahr hat die Regierung das Churer Architekturbüro Bearth & Deplazes als Gewinner eines Architekturwettbewerbs mit dem Bau des neuen Unterhaltsstützpunkts beauftragt.

Eine Besonderheit ihres Projekts ist die sogenannte Camera Obscura auf der Spitze des Siloturms, welche eine öffentlich begehbare Attraktion ist. Die Camera Obscura kann in den Sommermonaten besucht werden und hat touristisches Potential gemäß Auffassung der Regierung.

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