Lia Rumantscha wird 100 Jahre: Ein Grund zum Feiern?

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Die Gleichmacherei der Lia Rumantscha ist auch nach 100 Jahren Bestehen nicht geglückt sondern gescheitert.

Gerade eben gibt der Kanton bekannt, daß weitere Lehrmittel in den rhäatoromanischen Dialekten, den sogenannten Idiomen, herausgegeben werden.

Nach hundert Jahren wird mehr und mehr zurückgerudert Richtung Vielfalt und Dialekte (Idiome).

Gleichmacherei Rumantsch grischun: Zum Scheitern verurteilt von vornherein

Beim Schweizerdeutsch kam nie jemand auf die Idee, eine Kunstsprache zu entwickeln zwischen den Dialekten und so z. B. dem Baseldeutsch sprechenden ein paar Zürcher Dialekt-Wörter aufzuzwingen, dem Walliser ein paar Bündnerdeutsche und dem Zürcher ein paar Baseldeutsche, dem St. Galler ein paar aus dem thurgauischen Schweizerdeutsch-Dialekt usw. usf.

Wegen ihrer Gleichmacherei nannte Plasch Barandun senior, welcher sich bis zu seinem Tod sehr für das Romanische eingesetzt hatte, einmal bei einem Besuch die Lia Rumantscha “Kommunisten”.

Gleichmacherei ging schief

Hundert Jahre nach ihrem Bestehen steht die Lia Rumantscha vor einem Scherbenhaufen.

In der Talschaft Domleschg ist das Rhätoromanische inzwischen fast gänzlich ausgestorben.

Während am nördlichen Eingang der Talschaft in Rhäzüns und Bonaduz noch vor wenigen Jahrzehnten das Rhätoromanische verbreitet war, ist auch dort fast nur noch Deutsch zu hören.

Und was besonders bemerkenswert ist, ist, daß die Lia Rumantascha trotz Millionensubventionen, den inzwischen schweizweit berüchtigten “subvenziuns” an Steuergeldern so massiv gescheitert ist.

Quo vadis, Lia rumantscha?

Es wird Zeit, über die Bücher zu gehen und den Kurs zu wechseln.

Remo Maßat

 

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