Kleinwasserkraftwerk: Seitenbach der Julia darf bald Strom produzieren

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Viele Bäche wie z. B. der Bach der ehemaligen Fabrik der Lochmühle im Gebiet Masein / Savusch / Tartar wurden früher für die Produktion von Energie genutzt.

Nach jahrelangem Rückgang gibt es nun wieder einen Trend zu Kleinwasserkraftwerken.

Die Regierung heißt das Konzessions- und Projektgesuch des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (ewz) vom 8. Januar 2016 für das Kleinwasserkraftwerk Adont gut.

An die Genehmigung des Gesuchs sind verschiedene Anpassungen, Bedingungen und Auflagen gebunden.

Das EWZ beabsichtigt die Wasserkraft des Adonts, einem Seitenbach der Julia, zwischen Riom-Parsonz und Salouf zur Stromerzeugung zu nutzen.

Die Gemeindeversammlungen der ehemaligen Gemeinden von Surses haben eine entsprechende Wasserrechtsverleihung bereits am 15. beziehungsweise 22. Dezember 2015 genehmigt.

Damit räumten sie dem ewz das Recht zur Nutzung der Wasserkraft des Adonts ein.

Das KW Adont soll eine installierte Leistung von rund 2990 Kilowatt sowie eine jährliche Produktion von 10,5 Millionen Kilowattstunden aufweisen, was dem jährlichen Stromverbrauch von rund 1100 Einfamilienhäusern entspricht.

Das EWZ rechnet mit Investitionen von rund 19,9 Millionen Franken.