GraubündenVIVA: Bündner Einheimische sollen freundlicher werden

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Das Programm GraubündenVIVA setzt also nicht nur bei den Touristen an, sondern es sol auch helfen, den Berglern, den Einheimischen die Bedeutung des Tourismus für ihr Portmonaie und ihre eigene Lebensqualität zu verdeutlichen.

Wörtlich heißt es in der aktuellen Mitteilung “Die Aktivitäten von graubündenVIVA sind nicht nur auf Gäste ausgerichtet, sondern helfen auch mit, das Bewußtsein von Einheimischen für die Bedeutung von regionalen Produkten und touristischen Potenzialen zu stärken.

Foto: Bewertung des Ortes "Avant clavo" in Lenzerheide.

Foto: Bewertung des Ortes “Avant clavo” in Lenzerheide.

Unfreundlichkeit der Bündner ist legendär

Allenthalben liest man im Internet Kommentare wie “Wer Gastfreundschaft erleben will, gehe nach Österreich” und dergleichen. Die Schweizer Bergler gelten als abgehoben und arrogant, kurz unfreundlich.

Sogar die Schweizer selbst, die abfällig als Unterländer titulierten, Schweizer Touristen von außerhalb der Bergregionen flüchten vor der Unfreundlichkeit nach Österreich.

Vorbild Österreich

Dort steigen die Touristenzahlen während sie in der Schweiz, namentlich in Graubünden, sinken.

Man kann nur hoffen, daß das Programm GraubündenViva etwas wirkt, was das “Bewußtsein von Einheimischen für die Bedeutung von regionalen Produkten und touristischen Potentialen” angeht.

Mit dieser Formulierung wurde sehr schön umschrieben: “Einheimische müssen freundlicher werden.”

IMG_20170922_103837 Bernina Engadin

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