Ferienwohnungen Graubünden: Massive Einbrüche von 15% / Jahr

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Paradox: Ausgerechnet seit Annahme der Zweitwohnungsinitiative im Jahr 2012 ist die Zahl der Ferienwohnungsangebote massiv angestiegen.

Jedes Jahr sinken seit 2014 die Preise für Ferienwohnungen um satte 15% im Durchschnitt.

Wobei dies nur der Schweizer Durchschnitt ist.

In Graubünden sind Gebiete wie das Engadin weit stärker vom Preiseinbruch betroffen.

Dies berichtet das Portal Hypobörse.ch, welches auch darüber schreibt, warum dieser Einbruch nicht trotz Zweitwohnungsinitiative erfolgt (normalerweise müßten ja Ferienwohnungen jetzt begehrter und knapper sein wegen der Kontingente), sondern wegen der Zweitwohungsinitiative.

Die Initiative von Franz Weber, der selbst mindestens 5 (!) Zweitwohnungen, unter anderem in Paris, besitzt, hat bewirkt, daß massivst gebaut wurde.

Alles, was noch möglich war, wurde rasch noch gebaut

Denn es wurde schnell noch soviel gebaut wie möglich. Alles, was projektiert und bewilligt war, wurde rasch noch errichtet und so kommt es im Wallis und Graubünden zu diesem massiven Überangebot bei gleichzeitig sinkender Nachfrage.

Das ganze Geschehen wirkt sich natürlich auch auf den Hypothekenmarkt aus. Banken, Versicherungen und Pensionskassen vergeben Hypotheken auf Ferienwohnungen bzw. Zweitwohnungen noch vorsichtiger.

Bericht auf Hypobörse.ch

Ferienwohnungsgebiet in St. Moritz

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