Einführung des Berufsbildungsportals für Lehrbetriebe

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Lehrlinge einstellen wird von vielen Betrieben inzwischen vermieden weil es mit wahnsinnig viel Bürokratie verbunden ist.

Möglicherweise bringt Digitalisierung hier etwas Entlastung:

Nach einer erfolgreich durchgeführten Testphase setzt das Amt für Berufsbildung ab 24. September 2019 das Berufsbildungsportal produktiv ein. Dadurch können Lehrbetriebe künftig die Lehrverträge digital und medienbruchfrei zur Genehmigung einreichen.

Zusammen mit sechs weiteren Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein hat das Amt für Berufsbildung (AFB) ein Onlineportal für Lehrbetriebe angeschafft. Im Verlauf des Frühlings 2019 wurde dieses Berufsbildungsportal in Graubünden erfolgreich von elf Lehrbetrieben getestet. Ab dem 24. September 2019 erfolgt nun die Umsetzung und die Lehrbetriebe können online:

  • Lehrverträge erfassen,
  • Lehrverträge zur Genehmigung einreichen,
  • Lehrzeitverlängerungen einreichen,
  • Lehrvertragsauflösungen einreichen,
  • Lehrvertragsdaten einsehen und bearbeiten,
  • Daten zu Berufsbildner/-innen erfassen und anpassen,
  • Anträge für Bildungsbewilligungen einreichen,
  • Daten für den Lehrstellennachweis mutieren (www.Berufsberatung.ch).

Die entsprechenden Anmeldeinformationen erhalten die Lehrbetriebe aber noch per Post zugestellt. Mit dem Berufsbildungsportal werden die Datenqualität und Datentransparenz erhöht und die Prozesse beschleunigt.

Die Bewirtschaftung der Lehrbetriebs- und Lernendendaten sowie die zeitunabhängige Kommunikation zwischen Lehrbetrieb und AFB werden möglich. Zudem wird der Papierverbrauch reduziert. Insbesondere der Prozeß der Lehrvertragsgenehmigung wird mit dem Berufsbildungsportal angepasst und digital abgebildet.

Das AFB prüft bereits den weiteren Ausbau des Portals. In diesem Zusammenhang ist beispielsweise ein Verzicht auf die schriftliche Anmeldung zur Lehrabschlussprüfung vorgesehen.

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