Bündner Regierung mit Maßnahmen für Katastrophen

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Die Regierung gibt die Erarbeitung eines Maßnahmenplans für Katastrophen und Notlagen in Auftrag.

Die Regierung beauftragte im Jahr 2013 das Amt für Militär- und Zivilschutz mit der Erarbeitung einer risikobasierten Maßnahmenplanung im Bereich Katastrophen und Notlagen für den Kanton Graubünden.

Zur Begleitung und Steuerung der entsprechenden Arbeiten setzte sie einen aus dem Vorsteher des Departements für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, den Leitern des Amts für Wald und Naturgefahren, des Amts für Natur- und Umwelt, des Amts für Militär und Zivilschutz sowie dem zuständigen Departementssekretär bestehenden Lenkungsausschuß ein.

In einer ersten Projektphase wurde ein breites Spektrum natur-, gesellschafts- und technikbedingter Gefährdungen bezüglich ihrer Risiken für den Kanton analysiert. Im Zentrum der zweiten Phase stand die Beurteilung der heutigen Situation des Bündner Bevölkerungsschutzes.

Das Hauptaugenmerk richtete sich dabei auf die bestehenden Schnittstellen zwischen den verschiedenen Organisationen und Aufgaben.

Der Kanton verfügt damit erstmals über eine systematisch und transparent erarbeitete Gesamtübersicht über die Gefährdungslage.

In der nächsten, dritten Phase geht es darum, die Umsetzung der Maßnahmen für die Behebung und Reduktion der erkannten Risiken zu planen.

Der Lenkungsausschuss wird daher von der Regierung beauftragt, ihr bis Ende September 2017 einen entsprechenden Maßnahmenplan zu unterbreiten.