Beitrag von Konsumenten und Unternehmen zum Klima- und Umweltschutz

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Sicherlich sollte an der Aussage, daß es unsere Erde nur einmal gibt, nichts Verwunderliches sein.

Doch in der Realität scheint das oftmals noch nicht so wahrgenommen zu werden, da es noch viele Staaten und Konzerne gibt, die den Umweltschutz bis vor Kurzem nicht ernst genommen haben.

Dabei handelt es sich hierbei um kein Luxusprojekt, weil ein stabiles Klima und eine saubere Umwelt für ein Überleben auf unserem Planeten absolut notwendig sind. Umwelt Bildquelle: Pixabay

Eine Reduktion von klimaschädlichen CO2-Emissionen ist zwar vorrangig notwendig, um den Klimawandel zu verlangsamen. Aber ein weiterer wichtiger Punkt besteht darin, auf die Sauberkeit der Umwelt zu achten, die durch privaten Müll und industrielle Abfälle geschädigt wird. Noch immer werden Seen, Flüsse und Meere mit Abwasser vollgepumpt, die giftige chemische Substanzen beinhalten, was das Ökosystem beschädigt. Auch das Wegwerfen von Plastikflaschen schadet der Umwelt, da Plastik biologisch nicht abbaubar ist.

Es gibt Unternehmen, die die Gefahr erkannt haben und dementsprechend darauf reagieren. So hat der Konzern “Coca Cola” schon 2014 seine Produktgestaltung verändert und damit einen Produktionsprozeß geschaffen, der einen geringeren Negativeinfluß auf die hat und bis zu 30.000 Tonnen CO eingespart hat.

Der Internet-Gigant Amazon möchte durch die Abschaffung von Papierrechnungen ebenfalls einen Beitrag zu einer umweltbewußteren Denkweise leisten Es gibt auch Unternehmen, die noch proaktiver handeln.

Dazu zählt zum Beispiel Mr Greens Malta-Projekt: “Reinigt den Ozean”, bei dem das Unternehmen mit Umweltschutzbehörden und der Öffentlichkeit zusammenarbeitet, um Maßnahmen zur Verringerung der Verschmutzung des Mittelmeers zu entwickeln.

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Bildquelle: Pixabay

Mit dem Klimaschutzabkommen von Paris haben sich 195 Staaten darauf verständigt, Schritte zum Kampf gegen den Klimawandel einzuleiten.

Dazu gehört die Begrenzung der weltweiten Zunahme der Durchschnittstemperatur auf unter 2 Grad Celsius durch die Senkung von CO2-Treibgasemissionen.

Dies soll unter anderem auch durch die weltweite Energiewende geschafft werden. Alleine drei Länder haben den Vertrag nicht ratifiziert, Syrien, Nicaragua und die USA, welche aus dem Abkommen ausgestiegen sind, weltweit jedoch als größte Umweltsünder gelten.

Doch auch wenn Regierungen mit Vorgaben und neuen Gesetzen zum Klimaschutz beitragen, so kann die Umwelt alleine davon noch nicht gerettet werden. Verbraucher können auf verschiedenen Ebenen schon einiges tun, um das Klima zu schützen, was mit einem bewußten Denken im Haushalt beginnt, wenn man z. B. energiesparende Lampen einsetzt, aber auch ein häufigeres Nutzen von Bus & Bahn trägt viel zur Nachhaltigkeit bei.

Auch im Supermarkt kann man seinen Beitrag zur Senkung von Treibgasemissionen leisten, da eingeflogenes Obst und Gemüse bis zu 48-mal mehr Treibstoff benötigt.

Um den Klimawandel zu bekämpfen, sind jedoch nicht nur die Verbraucher gefragt, sondern auch die Unternehmen, denn es gibt keine alleinigen Schuldigen in der Frage, sondern viele Verursacher, weswegen auch kreative Lösungen helfen können. So haben Mitarbeiter von Adobe Schweiz auf nachhaltiges Wirtschaften gesetzt und die firmeninterne Videoinfrastruktur so ausgebaut, daß Meetings virtuell möglich sind und damit erreicht, dass emissionsreiche Flugzeugreisen reduziert werden konnten.

Mit einer “Urban-Gardening”-Anlage auf der Dachterrasse des Firmensitzes in Basel wurde darüber hinaus ein zukunftsträchtiges Modell kopiert. Die Vergrünung von Stadträumen schafft einen natürlichen Schutzschild, da Pflanzen CO2 aufnehmen und in Sauerstoff umwandeln.

Zum Schutze unserer Umwelt ist also die Gesellschaft als Ganzes aufgerufen Ideen zu entwickeln und nachhaltig zu denken, denn schließlich leben wir alle auf demselben Planeten.