Ausländer raus: Regierung zu Bekämpfungsmaßnahmen von pflanzlichen Einwanderern (Neobiotika)

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Bei pflanzlichen und tierischen Einwanderern gibt es anders als bei menschlichen Einwanderern keine Willkommenskultur.

Im Gegenteil. Solche Einwanderer werden als Invasoren gesehen und somit als invasiv bezeichnet von Umweltschützern.

Und aggressiv bekämpft.

Die bündner Regierung nimmt Stellung zu geplanten Änderungen im Bundesgesetz über den Umweltschutz.

Die Vorlage des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) empfiehlt die Schaffung von gesetzlichen Grundlagen zur Verhütung, Bekämpfung und Überwachung von invasiven gebietsfremden Organismen.

Namentlich sollen Maßnahmen an der Landesgrenze getroffen sowie Melde- und Bekämpfungspflichten geregelt werden.

Auch sollen Private verpflichtet werden können, gewisse Bekämpfungsmaßnahmen auf ihrem Grundstück zu treffen oder solche Maßnahmen zu dulden.

Bündner Regierung fordert zentrale Koordination der Neobiotika-Bekämpfung

Die Regierung begrüßt grundsätzlich die Stoßrichtung der Vorlage. Neobiota kennen keine Kantonsgrenzen. Daher läßt sich eine wirksame Neobiota-Bekämpfung nur mit einer zentralen Koordination erreichen.

Der Regierung fehlt allerdings der Einbezug der Kantone und bemängelt den zu starken Fokus auf einzelne Arten. Die spezifischen regionalen Lebensräume müssen viel stärker gewichtet werden.

Das Vorkommen von invasiven gebietsfremden Organismen ist regional in verschiedenen Lebensräumen wie Moore, Wälder oder Gewässer stark unterschiedlich. Eine entsprechende Differenzierung muss durch die Kantone erfolgen.

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