6,3 Mio für Försterschule Maienfeld: Auftrag geht an Rudolf Fontana in Ems

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Für die Sanierung des Bildungszentrums Wald in Maienfeld mit Kosten in der Höhe von 6,3 Millionen Franken ist ein Planungsauftrag erteilt worden.  Präsident der Stiftung Interkantonale Försterschule Maienfeld ist Regierungsrat Mario Cavigelli. Dieser vergab nun den Auftrag an die Firma Rudolf Fontana & Partner AG in Ems.

Ausgerechnet die Försterschule in Maienfeld ist eine häßliche Landschaftsverschandelung (Foto): Es steht zu hoffen, daß die Fontana-Architekten für die 6,3 Millionen etwas draus machen werden.

Wohlfühlarchitektor ist etwas anderes: Ausgerechnet die Försterschule in Maienfeld ist eine häßliche Landschaftsverschandelung, zumindest nicht gerade einladend und ansprechend (Foto): Es steht zu hoffen, daß die Fontana-Architekten für die 6,3 Millionen etwas draus machen werden.

Das Bildungszentrum Wald (ehemals Försterschule) in Maienfeld entstand zwischen 1974 und 2007. Der Hauptbau wurde durch den Architekten Andres Liesch, Chur, erstellt und bis heute dreimal erweitert. Die einzelnen Gebäude weisen einen dem Alter entsprechenden Sanierungsbedarf auf.
Für die integrale Sanierung des Baus führte die Stiftung Interkantonale Försterschule Maienfeld als Bauherrschaft im Sommer 2012 einen Studienauftrag im selektiven Verfahren durch.

Ziel war eine nachhaltige Sanierung, welche auf den Bestand Rücksicht nimmt und sich durch pragmatische Lösungen auszeichnet. Eine mögliche Erweiterung sollte aufgezeigt und funktionell sowie architektonisch integriert werden. Eine weitere Anforderung bestand in einem zeitgemässen Energiekonzept mit integrierter Photovoltaikanlage.
Der Gewinner des anonym durchgeführten Studienauftrags ist die Mannschaft “Bovel” unter der Leitung der Architekten Rudolf Fontana & Partner AG in Ems. Die geschätzten Kosten liegen bei 6,3 Millionen Franken.

Die Projekte können bis 8. März 2013 in der Eingangshalle des Bildungszentrums Wald in Maienfeld, jeweils zwischen 08.00 und 17.00 Uhr, besichtigt werden.

Im Rahmen eines Konkordates wurde am 11. Oktober 1972 die Stiftung Interkantonale Försterschule Maienfeld (IFM) gegründet. Stifter sind die Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Schaffhausen, Appenzell I.-Rh., Appenzell A.-Rh., St. Gallen, Graubünden, Thurgau, Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.

Zweck der Stiftung sind die Errichtung und der Betrieb einer Fachschule für Förster. An dieser Schule können auch andere Kurse und Veranstaltungen durchgeführt werden.
Im Auftrag der Stiftung IFM werden durch die IBW Höhere Fachschule Südostschweiz am Bildungszentrum Wald und Holz in Maienfeld (BZWM) die Lehrgänge dipl. Förster HF sowie die Lehrgänge zum Forstwart, Vorarbeiter und Seilkran-Einsatzleiter sowie verschiedene Fachkurse Wald geführt.
Das BZWM stellt sicher, daß die forstliche Bildung am Standort Maienfeld den Anforderungen und Weiterentwicklungen in der Forstbranche gerecht und so laufend gestärkt wird und daß den Stiftungskantonen und dem Fürstentum Liechtenstein ein Kompetenzzentrum für die Aus-, Fort- und Weiterbildung ihres Forstpersonals zur Verfügung steht.
Neben den Schul- und Ausbildungsräumen, einem Lehrwald sowie technischen Einrichtungen und Maschinen verfügt das BZWM über die notwendige Infrastruktur für die Verpflegung und Übernachtung der Schüler und Studenten, welche aus den Stiftungskantonen und dem Fürstentum Liechtenstein stammen.
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